4.2 Vorbereitung Klinikaufenthalt

Damit Sie sich besser auf Ihren Klinikaufenthalt vorbereiten können, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Packen Sie nur das Nötigste ein und ein paar Dinge, die Ihnen lieb sind. Bücher, Zeitschriften und Spiele helfen über längere Wartezeiten oder Langeweile hinweg.
 
Papiere und medizinische Befunde
Einige Papiere, Ausweise und Befunde, die für den stationären Aufenthalt notwendig oder nützlich sind, sollten Sie nach Möglichkeit mitbringen. Dazu gehören:
 
  • Einweisungsschein des behandelnden niedergelassenen Arztes mit Kostenübernahme-Erklärung Ihrer Krankenkasse
  • Ehemalige Krankenhausberichte/Arztbriefe in Kopie
  • Untersuchungsbefunde in Kopie
  • Allergiepass
  • Diabetikerausweis
  • Röntgenpass
  • Blutgruppenausweis
 
Medikamente und Hilfsmittel
Wenn Sie zu Hause Medikamente einnehmen, bringen Sie diese bitte in ausreichender Menge mit – am besten in der Originalverpackung mit Beipackzettel. Denken Sie an Ihre Brille, Zahnersatz und andere notwendige Dinge.
 
Nüchtern oder nicht nüchtern?
Für einige Untersuchungen oder Behandlungen dürfen Sie längere Zeit nichts gegessen oder getrunken haben. Das gilt unter Umständen auch für kurze Klinikaufenthalte, beispielsweise wenn sie vor der Operation noch einmal untersucht werden sollen. Deshalb: Fragen Sie bitte unbedingt nach, bis zu welchem Zeitpunkt Sie vor Ihrem Klinikaufenthalt noch Nahrung zu sich nehmen dürfen!
 
Kleidung
  • Ein paar Hausschuhe und feste Schuhe
  • Legere Kleidung
  • Trainingsanzug
  • Bademantel
  • Nachthemd oder Schlafanzug
  • Ausreichend Unterwäsche
  • Socken
 
Körperpflege
  • Handtücher, Waschlappen, Taschentücher
  • Shampoo, Seife, Deo
  • Zahnbürste, Zahncreme
  • Kamm, Bürste
  • Damenhygieneartikel
 
Was Sie nicht mitbringen sollten
Nach Möglichkeit sollten Sie keine Wertsachen mit ins Krankenhaus nehmen, beispielsweise Kreditkarten, größere Summen Geld und wertvollen Schmuck. Bei Diebstahl oder Verlust haftet die Klinik nicht.
 
Wenn Sie längere Zeit bleiben
In diesem Fall sollten Sie daran denken, auch Freunde und Verwandte zu informieren.
 
  • Ist es nötig, jemandem für Verwaltungs- oder Bankangelegenheiten eine Vollmacht zu erteilen?
  • Kümmert sich jemand um Ihre Wohnung (Tiere, Pflanzen, Briefkasten, Abonnements?)