2.9 Messung pH-Wert Magensaft

In seltenen Fällen kann weder durch eine Magen-Darm-PassageRöntgenuntersuchung, bei der unter Gabe eines Kontrastmittels Speiseröhre, Magen und Dünndarm dargestellt werden. noch durch eine Magenspiegelung die sichere DiagnoseErkennung und Benennung einer Erkrankung. einer HiatushernieZwerchfellbruch, der durch den Speiseröhrenschlitz hindurchgeht. mit Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre (RefluxRückfluss von Magensaft in die Speiseröhre.krankheit) gestellt werden. In diesem Fall muss zusätzlich eine pH-Wert-Messung des Magensafts über 24 Stunden durchgeführt werden (24-Stunden-pH-Metrie). Diese Untersuchung erfolgt über eine Sonde, die während einer Magenspiegelung in die Speiseröhre eingelegt und dort 24 Stunden belassen wird. Auf diese Weise lässt sich die Menge der in die Speiseröhre aufsteigenden Magensäure bestimmen. Unter normalen Bedingungen werden in der Speiseröhre nur vereinzelt Säurewerte unter einem pH-Wert von 4 gemessen. Werte, die für längere Zeit darunter liegen, müssen als krankhaft gewertet werden.